Umgang mit Gefühlen

Guten Tag. Wie fühlen Sie sich heute?

Sind Sie vielleicht nicht sicher, ob das Geschenk, das Sie mit viel Liebe gekauft haben, Ihrer Partnerin/Ihrem Partner gefällt? Oder sorgen Sie sich, ob es diesmal an Weihnachten mit allen, die sich zu diesem Anlass treffen, gut gehen wird?

Wenn Sie dieses Gefühl das nächste mal erleben, können Sie folgendes ausprobieren: Sagen Sie sich selbst: „So fühlt es sich also an, wenn ich Angst habe.“ Das ist es, was wir Wahrnehmen, ohne zu bewerten, nennen.

Oder fühlen Sie sich gerade so? Tatkräftig, froh, Dinge erledigen, Menschen treffen zu können, die Ihnen wichtig sind?

Versuchen Sie, auch dies wahrzunehmen: „So fühlt es sich an, wenn ich mich guter Dinge fühle“.

Sind Sie vielleicht gerade verliebt, könnten die ganze Welt umarmen, freuen sich auf Weihnachten, einen schönen Urlaub, das Skifahren im Winter, einen lieben Menschen zu treffen? „So fühlt es sich an, wenn ich offen, vertrauensvoll bin.“

Warum sollten Sie dies tun? Ich schreibe das hier auf, weil ich mich seit vielen Jahren als Mediatorin mit dem Thema Wahrnehmen, ohne zu bewerten beschäftige. Und weil es mir in einer sehr schwierigen persönlichen Situation sehr geholfen hat, diesen Gedanken von Eckart Tolle („So fühlt es sich an, wenn ich mich … fühle.“ – und weiter nichts!) aufzunehmen und in mein Leben zu integrieren.

Vorher habe ich immer versucht, mir das Ärgern, Verzweifelt-Sein, Sorgen-Machen abzugewöhnen, „daran zu arbeiten“, dass ich nicht mehr dies oder das tue. Stattdessen lebe ich jetzt mit dem, was ist – und nehme viel mehr wahr, was in meinem Leben wunderbar ist! So wie ich in der Mediation selbstverständlich das Verhalten meiner KundInnen nicht bewerte, integriere ich das jetzt auch in mein eigenes Leben. Das tut gut!

Probieren Sie es aus. Es übt sich besonders gut, wenn Sie mit einer schwierigen Situation beginnen („So fühlt es sich also an, wenn ich mich als Mutter/Chef/Partnerin (Zutreffendes einfügen…:-)) völlig unfähig fühle.“) – und achten Sie darauf, was sich in Ihrem Körper verändert. Danach wird es Ihnen leichter fallen, sich erfreuliche Situationen bewusst zu machen („So fühlt es sich an, wenn ich in einem guten Gespräch mit meinem Kind/meinen Mitarbeitern/ meinem Partner… bin.“).

Ich wünsche Ihnen heute einen wunderbaren Tag mit vielen fröhlichen Momenten!

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